Polanskis neuester Film beweist die unerschütterliche Form des Regisseurs

Autor/in: Katarzyna Wakuła
Veröffentlicht am November 9, 2019

Jean Dujardin als Georges Picquart im Film „J’accuse”
Jean Dujardin als Georges Picquart im Film „J’accuse”

Polanskis aufwändig produzierter Film „Intrige (J’accuse)” nach dem Bestseller mit dem gleichen Titel erzählt von der Dreyfus Affäre Ende des 19. Jahrhunderts, in deren Verlauf ein jüdischer Offizier trotz zweifelhafter Beweislage der Spionage beschuldigt und zu lebenslanger Haft auf der atlantischen Teufelsinsel verurteilt wurde. Der folgende Justizskandal führte beinahe zum Untergang der Französischen Republik.

 

Ich wollte schon lange einen Film über den Fall Dreyfus machen, nicht als Kostümdrama, sondern als Spionagegeschichte. Auf diese Weise können Sie die Ähnlichkeit des historischen Skandals mit dem, was in der heutigen Welt passiert, aufzeigen: Verfolgung von Minderheiten, absurde Sicherheitsmaßnahmen, geheime Militärgerichte, außer Kontrolle geratene Geheimdienste, Verschleierung von Fakten durch Regierungen, Schaffung falscher Nachrichten und wütender Presse – sagt Polanski.

Das mit Oscar-Preisträger Jean Dujardin (THE ARTIST) hochkarätig besetzte und detailgetreu inszenierte Historiendrama gewann bei den diesjährigen Filmfestspielen von Venedig den Großen Preis der Jury.

Der Film wird am 6. Februar 2020 in die deutschen Kinos kommen.

„Intrige” (oryg. „J’accuse“)
Regie: Roman Polanski
Drehbuch: Robert Harris, Roman Polański
Genre: biograficzny, polityczny, dramat historyczny
Produktion: Francja/Włochy
Kinostart w DE: 6 Februar 2020
Lauflänger: 126 min.

(Gutek Film/kw)

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